§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Bergen-IT (Kevin Bergen, nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von IT-Dienstleistungen, Webentwicklung, Netzwerk- und Serverleistungen sowie damit verbundene Beratungsleistungen.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.
§ 3 Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder dem individuellen Angebot. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung führen.
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik und mit der gebotenen Sorgfalt. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird — sofern nicht ausdrücklich vereinbart — nicht geschuldet.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge und Ressourcen rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen, die aus mangelnder Mitwirkung resultieren, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und berechtigen zur entsprechenden Anpassung von Fristen und ggf. Vergütung.
§ 5 Vergütung & Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Auftragnehmer umsatzsteuerpflichtig ist.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.
Bei Projekten ab einem Auftragsvolumen von 500 € kann eine Anzahlung von bis zu 50 % bei Auftragserteilung verlangt werden.
§ 6 Fristen & Termine
Vereinbarte Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie schriftlich als solche bestätigt wurden. Höhere Gewalt, technische Störungen oder Verzögerungen durch Dritte (z. B. Hosting-Anbieter) berechtigen den Auftragnehmer zur angemessenen Fristverlängerung.
§ 7 Abnahme
Nach Fertigstellung einer Leistung ist der Auftraggeber verpflichtet, diese innerhalb von 7 Werktagen abzunehmen oder konkrete, schriftliche Mängelrügen zu übermitteln. Erfolgt keine Rückmeldung innerhalb dieser Frist, gilt die Leistung als abgenommen.
§ 8 Mängelhaftung & Gewährleistung
Der Auftragnehmer behebt wesentliche Mängel seiner Leistungen innerhalb angemessener Frist nach schriftlicher Mängelanzeige. Voraussetzung ist, dass der Mangel im Verantwortungsbereich des Auftragnehmers liegt und nicht durch nachträgliche Änderungen des Auftraggebers oder Dritter verursacht wurde.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme, soweit nicht gesetzlich etwas anderes vorgeschrieben ist.
§ 9 Haftungsbeschränkung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
Eine Haftung für Datenverlust ist auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Auftraggeber entstanden wäre.
§ 10 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
§ 11 Urheberrecht & Nutzungsrechte
An den vom Auftragnehmer erstellten Werken (Software, Designs, Konzepte etc.) verbleiben die Urheberrechte beim Auftragnehmer. Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Bezahlung ein nicht-exklusives, dauerhaftes Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck.
Verwendete Open-Source-Komponenten unterliegen ihren jeweiligen Lizenzbedingungen, über die der Auftragnehmer auf Anfrage informiert.
§ 12 Kündigung
Laufende Wartungs- oder Betreuungsverträge können von beiden Seiten mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Kaufleuten ist der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
Stand: Juni 2026